Predictive Profiling
Wie man vor dem Launch erkennt,
ob eine Innovation wirtschaftlichen Erfolg haben wird
Innovationen sind immer Wetten auf die Zukunft.
Ein neues Produkt.
Eine Repositionierung.
Ein verändertes Leistungsversprechen.
Eine neue Preisarchitektur.
All diese Schritte basieren auf Annahmen darüber, wie sich Menschen verhalten werden. Und genau hier entsteht Unsicherheit.
Wird diese Entscheidung im Markt tragen – oder nur intern plausibel erscheinen?
CRONBACH Predictive Profiling wurde entwickelt, um diese Unsicherheit systematisch zu reduzieren.

Der Kern von Predictive Profiling
Predictive Profiling baut auf der psychografischen Diagnostik von CRONBACH auf – geht aber einen Schritt weiter.
Während CRONBACH Market Profiling die strukturellen Kräfte im Markt sichtbar macht und CRONBACH Full Funnel Profiling die Wirkungslogik entlang des Entscheidungsprozesses ordnet, beantwortet das Predictive Profiling eine andere Frage:
Wie wahrscheinlich ist es, dass eine konkrete Idee in diesem Markt erfolgreich sein wird? Wie können wir die Entscheidung für die Einführung eines neuen Produktes quantitativ begründen? Können wir den erwarteten Absatz unseres Innovationsproduktes schätzen? Welche Ressourcen müssen wir einplanen, um das Produkt maximal erfolgreich an den Markt zu bringen?
Dafür modellieren wir die zugrunde liegenden Motiv- und Entscheidungsstrukturen und prüfen, wie stark eine Innovation oder strategische Maßnahme an diese Strukturen anschlussfähig ist.
Es geht nicht um spontane Zustimmung.
Es geht um Verhaltenswahrscheinlichkeit.
Was wir konkret analysieren
Der Product Prediction Index ist ein Modell, das den Absatz neuer Produkte in Relation zu einem etablierten Ankerprodukt vorhersagt. Dadurch lassen sich Produktionschargen und Preispunkte optimieren.
• Produkterfolg mit wissenschaftlicher Genauigkeit vorhersagen:
Durch eine regressionsbasierte Analyse kannst du den Absatz neuer Produkte mit einer überraschend hohen Genauigkeit und geringen Standardfehlern vorhersagen.
• Einkaufsmengen und Produktionsketten optimieren:
Durch die genaue Absatzvorhersage lassen sich alle Aspekte der Produktion vom Rohstoffeinkauf über die Lagerlogistik bis hin zum Marketingbudget optimieren.
Das Ziel ist eine strukturierte Prognose zur Markttragfähigkeit – nicht eine Meinungsabfrage.
Warum das strategisch relevant ist
Viele Innovations- oder Repositionierungsentscheidungen werden auf Basis von Konzepttests oder internen Bewertungen getroffen. Diese liefern wertvolle Hinweise, bleiben aber häufig auf der Oberfläche.
Was fehlt, ist die Verbindung zwischen Idee und psychologischer Marktstruktur.
Genau diese Verbindung stellt das CRONBACH Predictive Profiling her.
Statt nur zu fragen, ob eine Idee gefällt, prüfen wir, ob sie in bestehende Motivfelder eingebettet werden kann – und ob sie dort reale Dynamik entfalten wird.
Je größer das Investitionsvolumen, desto relevanter wird diese Frage.
Der Unterschied im Entscheidungsprozess
Predictive Profiling verändert nicht nur die Analyse – es verändert die Art, wie entschieden wird. Statt auf Intuition oder isolierte Kennzahlen zu vertrauen, entsteht eine belastbare Grundlage für:
- Go- oder No-Go-Entscheidungen
- strategische Anpassungen vor dem Rollout
- Priorisierung innerhalb eines Innovationsportfolios
- Argumentation gegenüber Geschäftsführung oder Investoren
Unsicherheit wird nicht eliminiert – aber sie wird quantifizierbar und erklärbar.
Einordnung im System
Predictive Profiling steht nie isoliert. Wenn bereits ein Market Profiling vorliegt, kann die Prognose auf einer klar definierten Marktstruktur aufbauen.
Wenn anschließend ein Full Funnel Profiling folgt, wird die prognostizierte Anschlussfähigkeit operativ übersetzt.
Damit entsteht ein geschlossener Kreislauf aus Marktverständnis, Prognose und Umsetzung.
Zusammen mit Burger King haben wir diese Lösung zur Marktreife gebracht. Hier gibt es ein Video zu dem Case mit weiterführenden Insights.
Die Vorhersage war zu 90% genau. So etwas habe ich tat-sächlich in meinem Leben auch noch nicht gesehen. Das war für uns das große Erwachen.
Katrin Mergard, Burger King
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Christiane Wiemann, CGO
